ich lese hannah arendt, vita activa. nachdenken über “diesen Ort, an dem das Handeln stattfindet”, also laut Arendt “Polis – Agora”, die mit der Aufklärung spätestens verloren gegangen ist – bin da nicht so gaanz einverstanden. ich kann das kozept des handelns nachvollziehen, die kritik am homo oeconomicus gefangen nurmehr zwischen “Herstellen” und “Arbeit”, ich mag auch die idee eines anderen Arbeitsbegriffes, aber diese verherrlichung der Demokratie und damit des Staates als der Möglichkeit, als, das, was die Bedingungen für eine Kontinuität der Generationen zwischen den Individuen schafft, finde ich schade. denn diese Kontinuität könnte etwas flexibleres sein als ein starres Strickewerk aus Gesetzen. ich glaube, ist sie auch.