Protokoll Seminarsitzung (III), HCU

Regeln einer Seminarsitzung, für die alle den Text gelesen haben und bei der jetzt darüber gesprochen wird.

  1. erstmal wird so grob zusammengefasst
  2. häufig: ein zusammentragen, die zusammenfassung entsteht partizipativ. murmelgruppe als methode. jemand fängt einfach an, und nach einer kurzen Zeit steigen andere ein und ergänezn und widersprechen. darunterliegende Dynamiken sind so, dass einzelne menschen beginnen / mehr sagen, die das generell immer machen. dabei die implizite Regel, nicht zu ewig zu reden, um anderen die möglichkeit zu geben, etwas zu sagen, gleichzeitig ist die regel, dass jemand redet bis jemand anderes sich danach fühlt, sich zu beteiligen. inhaltlich ist die Regel, beim Text zu bleiben, also “wie x, di*er den Text verfasst hat, sagt” vom gemeinsam angenommenen Wissen ausgehend. je länger eine Gruppe schon zusammen ist, desto mehr wird von einer Art kollektivem Wissensschatz ausgegangen. hier werden auch Fragen aufgeworfen, die im Anschluss gemeinschaftlich diskutiert werden und Interpretationsraum lassen. der Text wird eingeordnet (wer hat ihn verfasst, welche Jahreszahl, in welchem Kontext)
  3. oder: im Vorfeld festgelegte Expert*innen haben das Format aufbereitet (zB. Referat)

Begriffe klären und dann wird kritisch diskutiert


konkrete situation: nicht alle haben alles gelesen. wie damit jetzt umgehen? lohnt es sich da, sich in Gruppen aufzuteilen? wir entscheiden uns dagegen und machen (ohne gegenstimme) “alle alles chronologisch”

stated and unstated rules. ist das dasselbe wie explizit und implizit? wo liegt der unterschied?

was stresst an dem Text: – die gesetzten Regeln sind verbindlich und erfahren keine Veränderung – Absprachen aber ändern sich alle 5 Minuten

Transparenz auf verschiedenen Ebenen der Leistungsaspekt. das freie imaginationsspiel. Wann verlernen wir das? die regeln eines digitalen Spiels kann ich schwerer bearbeiten, da ich dafür code lesen können muss