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from timebased Events

emanzipatorischer Spieleabend. jeweils am 1. Dienstag des Monats ab 18 Uhr

Ort: Social Hackspace, Gängeviertel, Hamburg oder online (nach Bekanntgabe)

Dokumentationen der Ergebnisse finden sich hier.

 
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from timebased Events

In sechs Terminen teilen und ermöglichen verschiedene Menschen – Künstler:innen, Forschx, Aktivisti – Erfahrung dazu, wie veränderbar Räume sind. Und wie Räume veränderbar sind.
Erfahrungen mit Hackspaces, Sounds, Ritualen, Materialien und Digitalem. Es wird bei gespielt und aus getauscht: Handeln ausserhalb des Alltags existiert und passiert.

Ort: Saal 1 auf authren.games und lokal in verschiedenen Städten

Termine und Titel (verlinkt zu den einzelnen Posts mit Beschreibungen)

Titel 1 Datum 1

Name der Person

Titel 2 Datum 2

Name der Person

Was ist Authren? (Stand: 1. Oktober 2020)

Authren ist Gegenstand von ForschA. Authren ist eine Praxis, eine Art des WIE. Authren ist, wenn du die Dinge um dich herum als veränderbar wahrnimmst. Authren ist die Möglichkeit anderer Welten, die hinter jeder unserer Handbewegungen lauert. Authren sind die Dinge zwischen den Dingen. Authren ist die kontextuell bedingte Vieldeutigkeit der Dinge. Authren sind sich stetig neu formierende Beziehungsweisen. Indem ich authren erforsche, ich authre, vergrössere ich es – denn authren ermöglicht mir zu sehen, dass ich jederzeit die Regeln ändern kann. Wenn ich authre, spiele ich mit den Regeln und nicht in ihnen. Durch die Existenz selbst ändert authren etwas. So wie ich und du.

Schön, dass du da bist. Du sagst: Willkommen in Authren.

 
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from 1Sohn an der Rezeption von A( )

War grad im Online-Town/Komona/Conference-Center (not quiet sure), sehr schön da, gehe da aufjedenfall nochmal hin, vielleicht aber erst wenn ich irgendwie erfahre dass noch 1 dort u-wegs ist.

Wollt in Tibahni HidenSeek spielen aber konnt mich im FORVM TIBAHNVM nicht so recht zu ganz finden. Glaube Foren sind nicht 1Sohn s1 Generation u. Metier, vielleicht auch bisschen zu ängstlich. War aber So sowie So eher interessiert an Instructions (weil auch sehr schöne visuals), bräuchte ja noch 1 seeker oder mover zum spiel*en.

Glaube ich bleib aber noch kurz in Tibahni und guck mich um ob 1 an i-einer Ecke noch Spiel findet wo Ort k1 Rolle spielt und auch zu1 gespielt werden kann. bis späti

1920 Ok, hab mich jetzt doch getraut wieder ins FORVM zu gehen und hab erfahren dass ich in Tibahni nicht zu1t spielen kann. Konnte leider nicht zum Meetingpoint weil das Wort im beginners guide nicht blau sondern schwarz war und ich in meiner Faulheit doch ganz Mathematiker bin. Mission aus der Inspo: “– ich spiele und du weisst es nicht. du spielst auch mit, weil unsere Beziehung von dem Spiel verschoben wird.” (/sprache) ist deshalb (zumindest in Tibahni) pausiert aber Forschung geht weida.

[schreibe jz übrigens in diesem Post mit dem journal weiter, weil ich nicht die startseite spammen möchte + mache Pause der Pommes wegen]

1940 Manchmal bin ich sehr verwirrt wo sich die Links abgrenzen und ob ich nun i-wo schon raufgeklickt habe oder nicht (zB. killermedien/Macht und der Weg dahin: >>SPIEL und MACHT, >>REGELN und >>RAUM = /macht)

1950 und meine Ver(w)irrung rührt wahrscheinlich (auch) daraus dass manches im andern Tab geöffnet wird und manches nicht.

1954 bin mir nie ganz sicher wo ich bin, bzw. wie ich dahin kam. Aber ich mag diese grün-lila Seite mit den Worten sehr gerne und hab das Gefühl als ob ich hier Authren am nähesten wäre somehow...

 
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from dev-diary

Strukturwandel der Öffentlichkeit for real. Ein erster Gedankengang.

was den urbanen Raum in seiner spezifischen Sozialität überhaupt ausmacht, frage ich mich die letzten zwei Monate – ich mein, ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht, warum ich in der Stadt wohne und nicht auf dem Land, jetzt, wo alles weggefallen ist, was für mich Stadt ausmacht: viele Leute treffen können, Protest im öffentlichen Raum, Raves um 4 Uhr früh, kulturelles Überangebot, Bars, das Gewusel an der Uni, Menschen per Zufall begegnen und in ein Gespräch verwickelt werden in einen Flow der über Tage anhalten kann, in ein Restaurant essen gehen, sich verschwörerisch in einer Menschenmasse befinden, Menschen begegnen müssen und lernen, mit der Idee des Fremden abzuschliessen / umzugehen. diese Nähe, diese Enge, diese jederzeit mögliche BeRührung – emotional, körperlich, intellektuell – durch Kultur, Politik und Zufallsbegegnungen.

was geblieben ist, ist die Anonymität, die, so erfahre ich am Küchentischgepräch, auch ein wichtiger Teil ist, weshalb gerade Menschen, die lange “auf dem Land” gewohnt haben, die Stadt so schätzen. Nun hat die Anonymität aber ganz andere Züge angenommen. Sie zeigt sich durch Maskierung, Vermummungsmöglichkeit dem direkten Gegenüber. Der Staat, gleichzeitig, baut seine Möglichkeit zur Überwachung und zur Kontrolle aus. Weiss immer, wo wer ist und wer mit wem welchen Kontakt hat. (genauer gesagt: weiss es noch nicht, aber plant, das zu wissen in nächster Zukunft. welcome China. das ist nicht das, was ich mit Spiel umd Raum meinte. next episode). Die Anonymität der regelgebenden Institution gegenüber sinkt. Die Anonymität den Mitmenschen gegenüber steigt. Was bedeutet das für ein Miteinander? Für eine gemeinsame Emanzipation? Für die Möglichkeit von Spiel? Die Idee des öffentlichen Raumes finden wir von Grund auf auf den Kopf gestellt. Denn im öffentlichen Raum, im städtischen Raum, darf ich mich aktuell nur aus Privatgründen aufhalten: Sport, Weg zur Arbeit, Konsum, maximal ein Spaziergang zu zweit. Jede Versammlung und damit politische Meinungsäusserung bleibt nach wie vor verboten. (zumindest auf Papier. in Realität wird offensichtlich, wer einfach machen kann und auf den Infektionsschutz pfeifen und wer partout nicht zugelassen wird – auch mit Sicherheitsabstand, Mundschutz etc. pp.)

Gleichzeitig hat das Öffentliche durch die Pandemie und die staatlichen Reaktionen darauf noch schneller als es eh schon im Gange war den Weg in die Schlafzimmer gefunden. Also: in meinem privatesten Raum bin ich am Öffentlichsten. Von hier aus halte ich Videokonferenzen ab und verfasse politische Blogbeiträge und Podcasts, hier konsumiere ich Kunst und tausche mich mit anderen darüber aus.

Es fühlt sich an wie eine Verkehrung dessen, was privater und öffentlicher Raum bedeuten. Für den urbanen Raum bedeutet das auch, dass das gesamte Sozialgefüge sich verschiebt, ja, dass das spezifisch Urbane irrelevanter geworden ist. vielleicht führt das ja dazu, dass neu und anders über Städte nachgedacht werden kann. wer braucht sie? wozu?

 
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from authren@university

The Rules of the Game – The Game of Rules (Regeln II)


Das Seminar ist eine Fortführung der Beschäftigung mit Regeln innerhalb des Forschungsprojektes zu Spiel und Raum, das transdisziplinär von freischaffenden Künstler*innen, Studierenden der HAW Game Design und der HCU Architektur, Urban Design und Stadtplanung durchgeführt wird. Es ist in diesem Sinne ein Forschungsseminar und keins, bei dem die Ergebnisse im Vorhinein klar sind. The Rules of the Game kann ohne Vorkenntnisse besucht werden, wichtig sind Interesse, Initiative und ein Gespür für Brüche in Diskursen.

Nach der Frage, welche Regeln wie weggelassen und/oder verändert werden können, ohne Spielen an sich zu verunmöglichen (soft rules – hard rules), wollen wir uns im zweiten Teil damit auseinandersetzen, welche Regeln wann wie (nicht) kommuniziert sind und greifen. Egal ob Spielregeln, Formularkästchen, eine Parkbank, Handzeichen, ein Verbotsschild oder das Interface einer Webseite – wir wollen uns anschauen, welche Regeln wie formuliert, dargestellt oder vermittelt sind, wie sie ins Spiel kommen und wie sich ihre Wirkung aufs Handeln unterscheidet. Die Annäherung erfolgt über Theorie, die gemeinsam gelesen, diskutiert und einander vorgestellt wird und gemeinsame Praxis.

Einblick in den Prozessstand möglicher Lektüre: The Utopia of Rules, David Graeber; Code and Other Laws of Cyberspace, Lawrence Lessig; Juger. L’Etat pénal face à la sociologie, Geoffroy de Lagasnerie; Half-Real: Video Games between Real Rules and Fictional Worlds, Jesper Juuls

 
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