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from 1Sohn an der Rezeption von A( )

War grad im Online-Town/Komona/Conference-Center (not quiet sure), sehr schön da, gehe da aufjedenfall nochmal hin, vielleicht aber erst wenn ich irgendwie erfahre dass noch 1 dort u-wegs ist.

Wollt in Tibahni HidenSeek spielen aber konnt mich im FORVM TIBAHNVM nicht so recht zu ganz finden. Glaube Foren sind nicht 1Sohn s1 Generation u. Metier, vielleicht auch bisschen zu ängstlich. War aber So sowie So eher interessiert an Instructions (weil auch sehr schöne visuals), bräuchte ja noch 1 seeker oder mover zum spiel*en.

Glaube ich bleib aber noch kurz in Tibahni und guck mich um ob 1 an i-einer Ecke noch Spiel findet wo Ort k1 Rolle spielt und auch zu1 gespielt werden kann. bis späti

1920 Ok, hab mich jetzt doch getraut wieder ins FORVM zu gehen und hab erfahren dass ich in Tibahni nicht zu1t spielen kann. Konnte leider nicht zum Meetingpoint weil das Wort im beginners guide nicht blau sondern schwarz war und ich in meiner Faulheit doch ganz Mathematiker bin. Mission aus der Inspo: “– ich spiele und du weisst es nicht. du spielst auch mit, weil unsere Beziehung von dem Spiel verschoben wird.” (/sprache) ist deshalb (zumindest in Tibahni) pausiert aber Forschung geht weida.

[schreibe jz übrigens in diesem Post mit dem journal weiter, weil ich nicht die startseite spammen möchte + mache Pause der Pommes wegen]

1940 Manchmal bin ich sehr verwirrt wo sich die Links abgrenzen und ob ich nun i-wo schon raufgeklickt habe oder nicht (zB. killermedien/Macht und der Weg dahin: >>SPIEL und MACHT, >>REGELN und >>RAUM = /macht)

1950 und meine Ver(w)irrung rührt wahrscheinlich (auch) daraus dass manches im andern Tab geöffnet wird und manches nicht.

1954 bin mir nie ganz sicher wo ich bin, bzw. wie ich dahin kam. Aber ich mag diese grün-lila Seite mit den Worten sehr gerne und hab das Gefühl als ob ich hier Authren am nähesten wäre somehow...

 
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from dev-diary

Strukturwandel der Öffentlichkeit for real. Ein erster Gedankengang.

was den urbanen Raum in seiner spezifischen Sozialität überhaupt ausmacht, frage ich mich die letzten zwei Monate – ich mein, ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht, warum ich in der Stadt wohne und nicht auf dem Land, jetzt, wo alles weggefallen ist, was für mich Stadt ausmacht: viele Leute treffen können, Protest im öffentlichen Raum, Raves um 4 Uhr früh, kulturelles Überangebot, Bars, das Gewusel an der Uni, Menschen per Zufall begegnen und in ein Gespräch verwickelt werden in einen Flow der über Tage anhalten kann, in ein Restaurant essen gehen, sich verschwörerisch in einer Menschenmasse befinden, Menschen begegnen müssen und lernen, mit der Idee des Fremden abzuschliessen / umzugehen. diese Nähe, diese Enge, diese jederzeit mögliche BeRührung – emotional, körperlich, intellektuell – durch Kultur, Politik und Zufallsbegegnungen.

was geblieben ist, ist die Anonymität, die, so erfahre ich am Küchentischgepräch, auch ein wichtiger Teil ist, weshalb gerade Menschen, die lange “auf dem Land” gewohnt haben, die Stadt so schätzen. Nun hat die Anonymität aber ganz andere Züge angenommen. Sie zeigt sich durch Maskierung, Vermummungsmöglichkeit dem direkten Gegenüber. Der Staat, gleichzeitig, baut seine Möglichkeit zur Überwachung und zur Kontrolle aus. Weiss immer, wo wer ist und wer mit wem welchen Kontakt hat. (genauer gesagt: weiss es noch nicht, aber plant, das zu wissen in nächster Zukunft. welcome China. das ist nicht das, was ich mit Spiel umd Raum meinte. next episode). Die Anonymität der regelgebenden Institution gegenüber sinkt. Die Anonymität den Mitmenschen gegenüber steigt. Was bedeutet das für ein Miteinander? Für eine gemeinsame Emanzipation? Für die Möglichkeit von Spiel? Die Idee des öffentlichen Raumes finden wir von Grund auf auf den Kopf gestellt. Denn im öffentlichen Raum, im städtischen Raum, darf ich mich aktuell nur aus Privatgründen aufhalten: Sport, Weg zur Arbeit, Konsum, maximal ein Spaziergang zu zweit. Jede Versammlung und damit politische Meinungsäusserung bleibt nach wie vor verboten. (zumindest auf Papier. in Realität wird offensichtlich, wer einfach machen kann und auf den Infektionsschutz pfeifen und wer partout nicht zugelassen wird – auch mit Sicherheitsabstand, Mundschutz etc. pp.)

Gleichzeitig hat das Öffentliche durch die Pandemie und die staatlichen Reaktionen darauf noch schneller als es eh schon im Gange war den Weg in die Schlafzimmer gefunden. Also: in meinem privatesten Raum bin ich am Öffentlichsten. Von hier aus halte ich Videokonferenzen ab und verfasse politische Blogbeiträge und Podcasts, hier konsumiere ich Kunst und tausche mich mit anderen darüber aus.

Es fühlt sich an wie eine Verkehrung dessen, was privater und öffentlicher Raum bedeuten. Für den urbanen Raum bedeutet das auch, dass das gesamte Sozialgefüge sich verschiebt, ja, dass das spezifisch Urbane irrelevanter geworden ist. vielleicht führt das ja dazu, dass neu und anders über Städte nachgedacht werden kann. wer braucht sie? wozu?

 
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from ForschA

hey, Authren.

the path I took today was completely different from anything I had expected. this is closely connected to the path my european world has taken in the past few weeks.

I decided to go to authren anonymously. remember when dressing up all in black and/or with a covered face was considered a crime? these days are over. now, it's a sign of dignity and being a good citizen. an anonymous citizen for the other citizen. yet tracked by the government (or it's health specialists) through your device.

so going to Authren anonymously was easy: I left all my devices at home except for a cheap watch. and dressed up with the clothes of the good citizen. it was, at first, a liberating feeling to play Anonymouse: the streets are almost empty social rules and norms have no impact on me (except the one urging me to keep distance) so I started playing, setting up new rules for me on the go: * take two steps, sit down, stand up * clap your hands once whenever you see someone on the other side of the street

but after a while I noticed that I was adding to the atmosphere of fear among the people. as they were part of my play without having any agency in it, it didn't feel right anymore.

so I took of my facemask, my black gloves and removed the hood. I decided to go back on track and to the office. (aka: home)

 
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from authren@university

The Rules of the Game – The Game of Rules (Regeln II)


Das Seminar ist eine Fortführung der Beschäftigung mit Regeln innerhalb des Forschungsprojektes zu Spiel und Raum, das transdisziplinär von freischaffenden Künstler*innen, Studierenden der HAW Game Design und der HCU Architektur, Urban Design und Stadtplanung durchgeführt wird. Es ist in diesem Sinne ein Forschungsseminar und keins, bei dem die Ergebnisse im Vorhinein klar sind. The Rules of the Game kann ohne Vorkenntnisse besucht werden, wichtig sind Interesse, Initiative und ein Gespür für Brüche in Diskursen.

Nach der Frage, welche Regeln wie weggelassen und/oder verändert werden können, ohne Spielen an sich zu verunmöglichen (soft rules – hard rules), wollen wir uns im zweiten Teil damit auseinandersetzen, welche Regeln wann wie (nicht) kommuniziert sind und greifen. Egal ob Spielregeln, Formularkästchen, eine Parkbank, Handzeichen, ein Verbotsschild oder das Interface einer Webseite – wir wollen uns anschauen, welche Regeln wie formuliert, dargestellt oder vermittelt sind, wie sie ins Spiel kommen und wie sich ihre Wirkung aufs Handeln unterscheidet. Die Annäherung erfolgt über Theorie, die gemeinsam gelesen, diskutiert und einander vorgestellt wird und gemeinsame Praxis.

Einblick in den Prozessstand möglicher Lektüre: The Utopia of Rules, David Graeber; Code and Other Laws of Cyberspace, Lawrence Lessig; Juger. L’Etat pénal face à la sociologie, Geoffroy de Lagasnerie; Half-Real: Video Games between Real Rules and Fictional Worlds, Jesper Juuls

 
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from dev-diary

where the streets have no name

the title of course refers to an event and song in pop-history: u2 shooting their music video on the rooftop of a liquor store in downtown LA, stopping traffic, creating a rupture in everyday-life. Bono swinging his long hair in the hot sun, singing I WANT TO RUN I WANT TO HIDE I WANT TO TEAR DOWN THE WALLS THAT HOLD ME INSIDE I WANT TO REACH OUT AND TOUCH THE FLAME WHERE THE STREETS HAVE NO NAME fans and passengers screaming exitedly, overwhelmed by police-officers, people climbing on lanterns, the relaxed roadis in the back of the scene.

the power of a pop-concert is not really what I wanted to talk about, as art is a very obvious way to break rules, art is the rule that it is ok to break rules, art makes people happy that someone dared to do xx and gifts them with art.

I want to talk about the blatantly obvious abut unwritten rule that says that streets need to have names. that buildings are part of streets OUR HOUSE IN THE MIDDLE OF OUR STREET how the grid is what makes the city a city, in a way. in villages there is not really a need for street names – let's take a deeper look still, or: a different perspektive.

es geht also darum, dass die Verbindung zwischen den Gebäuden das ist, was die Stadt ausmacht, denn die Verbindungen sind das namenstragende Element, die Bezeichnung, die (unter)Ordnung: Strassen, Gassen, Wege, Twieten, Alleen, Plätze – da macht sich auch direkt ein Bild auf. das Zwischen, der Zwischenraum und die Nähe der Element drumherum, die Enge, die weite der Enge, auch: seine exakten Bezeichnungne, die einer*m jeden vor Ort und vie Karten auch anderswo zur Verfügung stehen, ist etwas, was die Stadt ausmacht und worüber sie definiert wird, die Menge an engen Beziehungsgeflechten, sei es zwischen Gebäuden oder Menschen.

Ich versuche mir jetzt, in einem zweiten Schritt, zu überlegen, welche andere Regel ermöglichen könnte, die Stadt mit Worten navigierbar zu machen, aufzuzeichnen, un ich erinnere mich an anarchistische Praxis, die wie ein Spiel*en funktioniert in dem Sinne, dass sie eine Fluchtlinie eröffnet, indem sie diese Regeln verschiebt. Häuser, Hausprojekte, haben Namen. Und alle Häuser mit Namen stehen zueinander in Verbindung, gerade weil sie die Häuser mit den Namen statt mit den Adressen sind.

Salen/Zimmermann: “to break the rule is to have a relationship to the formal system that is different than the relationship thath the formal system itself presupposes and endorses” S. 268

und hier sieht eins auch sehr schön, wie die vermeintlich objektive Karte sich von der wirk_lickkeit unterscheidet, die viel näher am Spiel mit der Regel ist – wenn ich dir zum Beispiel am Telefon erkläre, wo ich gerade bin, werde ich nicht die Strassennamen benutzen, sondern meinen subjektiven Eindruck der Umgebung beschreiben – über die Brücke da bei der Baustelle vorm roten Transpi – und davon ausgehen, dass du mich verstehst.

Häuser mit Namen sind sonst der Herrschaft vorbehalten: Rathaus, HCU, HAW Finkenau, Elbphilharmonie . die widerständige Praxis, die auch ein Spiel*en ist, die daraus erfolgt ist ganz einfach: Anfangen, den Häusern Namen zu geben als Weg nach Authren.

 
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from dev-diary

on space diese Space-Theorien bringen mich gerade nicht weiter. es ist irgendwie zu “banal”, ich mein, ist mir schon klar dass jeder Raum auch sozial konstituiert ist, duh. warte auf die Erleuchtung, Doreen Massey war's nicht, Lefebvre ist wahrscheinlich schon zu deep / selbstverständlich ins Denken eingeflossen, lese jetzt noch ein bisschen in White/Souza/Springer herum (Anarchism, Geography, Spirit of Revolt, 2016). Seminar ernüchternd, weil Studies auch nix mit dem Text pure Namedropping sich in den Diskurs einschreiben anfangen konnten. Schade! da will eins sich unbedingt auf eine Frau beziehen aber es ist nicht gut. mensch.

 
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from dev-diary

ich lese hannah arendt, vita activa. nachdenken über “diesen Ort, an dem das Handeln stattfindet”, also laut Arendt “Polis – Agora”, die mit der Aufklärung spätestens verloren gegangen ist – bin da nicht so gaanz einverstanden. ich kann das kozept des handelns nachvollziehen, die kritik am homo oeconomicus gefangen nurmehr zwischen “Herstellen” und “Arbeit”, ich mag auch die idee eines anderen Arbeitsbegriffes, aber diese verherrlichung der Demokratie und damit des Staates als der Möglichkeit, als, das, was die Bedingungen für eine Kontinuität der Generationen zwischen den Individuen schafft, finde ich schade. denn diese Kontinuität könnte etwas flexibleres sein als ein starres Strickewerk aus Gesetzen. ich glaube, ist sie auch.

 
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