All Currents

Read the latest posts from A ( ) .systems.

from dev-diary

alles eine Frage der Forschung

das ist eigentlich unsere Forschungsfrage, sagst du, als wir im Park sitzen mit Blick aufs Gefängnis nach einem längeren Gespräch über Foucault und seine Machtbegriffe DIE PYRAMIDE MIT DREI DEN EBENEN SOUVERÄNITÄT, TECHNOLOGIE, DISZIPLIN also, jedenfalls sagst du: es geht darum, Mechaniken zu finden, Beziehungen zwischen den Elementen unserer Games, die dagegen Arbeiten, dass klassische Gamification mit Macht und Gewinnerxinnen und Punkten und Hierarchien und Ein_Ausgrenzung in die emanzipatorischen Spiele eindringen kann. beziehungsweise nur dort, wo wir es wollen, um es auflaufen zu lassen.

 
Read more...

from timebased Events

emanzipatorischer Spieleabend. jeweils am 1. Dienstag des Monats ab 18 Uhr

Ort: Social Hackspace, Gängeviertel, Hamburg oder online (nach Bekanntgabe)

Dokumentationen der Ergebnisse finden sich hier.

 
Read more...

from timebased Events

In sechs Terminen teilen und ermöglichen verschiedene Menschen – Künstler:innen, Forschx, Aktivisti – Erfahrung dazu, wie veränderbar Räume sind. Und wie Räume veränderbar sind.
Erfahrungen mit Hackspaces, Sounds, Ritualen, Materialien und Digitalem. Es wird bei gespielt und aus getauscht: Handeln ausserhalb des Alltags existiert und passiert.

Ort: Immer ausgehend von Saal 1 auf authren.games und lokal in verschiedenen Städten

19. November 2020: Orchid Collector (en)

6:30 PM MEWT welcoming @ Saal1A

7:00 PM live game performance @ twitch.tv/fantasia_malware ~ 7:45 outro @ Saal1A

by Fantasia Malware, Berlin @FantasiaMalware fantasia-malware.net

03. Dezember 2020: Searching for Authren in 7 Kapiteln. Eine Annäherung. Lecture und praktische Übungen (de)

18:00 @ Saal1

by Finja Delz und Nuriye Tohermes, Hamburg

14. Januar 2020: Box of Human Potential (en/de)

cultural protocol by Thibault Schiemann, Copenhagen

28. Januar 2020: MaterialAdventures LEVEL2 THE REMAKE” (en/de)

“a walk in the woods” / “under the influence” / “i make and am made” by Hannah Perner Wilson, Berlin

11. Februar 2021 Bunker K 101 (de)

by Nadine Zinser-Junghans und Marcello Bonon, Köln

04. März 2021 proposal: sound ::: field (de/en)

by Udo Noll, Hamburg / Berlin

Hinter den Tafeln in Saal1 finden sich Arbytesräume und Prozesseinsichten der verschiedenen Akteurix und Informationen zur Teilhabe. Die Veranstaltung ist offen für Alle, der jeweilige Entry Point ist Saal1.

Was ist Authren? (Stand: 1. Oktober 2020)

Authren ist Gegenstand von ForschA. Authren ist eine Praxis, eine Art des WIE. Authren ist, wenn du die Dinge um dich herum als veränderbar wahrnimmst. Authren sind die Dinge zwischen den Dingen: sich stetig neu formierende Beziehungsweisen. Indem ich Authren erforsche, ich authre, vergrössere ich es – Wenn ich authre, spiele ich mit den Regeln und nicht in ihnen. Durch die Existenz selbst ändert Authren etwas. So wie ich und du.

Schön, dass du da bist. Du sagst: Willkommen in Authren.

 
Read more...

from ForschA

We played “Those Days Are Over-Or Are They?” in Tibahni, Vienna and Bern in the beginning of August 2020.

Premise of the Game

nowadays, even the streets are so, so empty. especially at night. Tibahni is a city of Music and Play. Where do you rave?

rules (implicit and explicit mixed)

Decide on a meeting place with whoever can leave the house in your city. The DJ, wherever they are, cares for the Playlist. Listen to it and dance at the meeting place or move on. Send the DJ some voice messages from time to time.

the tale (subjective perspective of 1ForschA)

in hindsight, it was one of the best parties ever. so much to begin with. so we had decided among some friends in Bern and Vienna, to meet and play in Tibahni. The Person in Vienna couldn't leave the house, in Bern we were 7 people and allowed to do so. The person in Vienna was the sewer and we all were a gang of movers (to know more about the concepts, check out tibahni.global) the sewer decided for us to go to The Statue. we decided to rent some PubliBikes – public E-Bikes – and buy some beers. we (a group of Women and Nonbinaries) all dressed up as bad cycling boys, or, as they are called here, Publiboys: jogging trousers in tennis socks. hats worn sideways. big heavy gold chains. cheap beer in cans. cigarettes. sleeveless shirts. it was so much fun to listen to the tracks, perform toxic masculinity and cruise through the city. the DJ put on songs they thought of as fitting from a distance, they fueled their imagination through our tales and rare photos. this, again, empowered our performance.

things we noticed

following soon

 
Read more...

from 1Sohn an der Rezeption von A( )

War grad im Online-Town/Komona/Conference-Center (not quiet sure), sehr schön da, gehe da aufjedenfall nochmal hin, vielleicht aber erst wenn ich irgendwie erfahre dass noch 1 dort u-wegs ist.

Wollt in Tibahni HidenSeek spielen aber konnt mich im FORVM TIBAHNVM nicht so recht zu ganz finden. Glaube Foren sind nicht 1Sohn s1 Generation u. Metier, vielleicht auch bisschen zu ängstlich. War aber So sowie So eher interessiert an Instructions (weil auch sehr schöne visuals), bräuchte ja noch 1 seeker oder mover zum spiel*en.

Glaube ich bleib aber noch kurz in Tibahni und guck mich um ob 1 an i-einer Ecke noch Spiel findet wo Ort k1 Rolle spielt und auch zu1 gespielt werden kann. bis späti

1920 Ok, hab mich jetzt doch getraut wieder ins FORVM zu gehen und hab erfahren dass ich in Tibahni nicht zu1t spielen kann. Konnte leider nicht zum Meetingpoint weil das Wort im beginners guide nicht blau sondern schwarz war und ich in meiner Faulheit doch ganz Mathematiker bin. Mission aus der Inspo: “– ich spiele und du weisst es nicht. du spielst auch mit, weil unsere Beziehung von dem Spiel verschoben wird.” (/sprache) ist deshalb (zumindest in Tibahni) pausiert aber Forschung geht weida.

[schreibe jz übrigens in diesem Post mit dem journal weiter, weil ich nicht die startseite spammen möchte + mache Pause der Pommes wegen]

1940 Manchmal bin ich sehr verwirrt wo sich die Links abgrenzen und ob ich nun i-wo schon raufgeklickt habe oder nicht (zB. killermedien/Macht und der Weg dahin: >>SPIEL und MACHT, >>REGELN und >>RAUM = /macht)

1950 und meine Ver(w)irrung rührt wahrscheinlich (auch) daraus dass manches im andern Tab geöffnet wird und manches nicht.

1954 bin mir nie ganz sicher wo ich bin, bzw. wie ich dahin kam. Aber ich mag diese grün-lila Seite mit den Worten sehr gerne und hab das Gefühl als ob ich hier Authren am nähesten wäre somehow...

 
Weiterlesen...

from dev-diary

Strukturwandel der Öffentlichkeit for real. Ein erster Gedankengang.

was den urbanen Raum in seiner spezifischen Sozialität überhaupt ausmacht, frage ich mich die letzten zwei Monate – ich mein, ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht, warum ich in der Stadt wohne und nicht auf dem Land, jetzt, wo alles weggefallen ist, was für mich Stadt ausmacht: viele Leute treffen können, Protest im öffentlichen Raum, Raves um 4 Uhr früh, kulturelles Überangebot, Bars, das Gewusel an der Uni, Menschen per Zufall begegnen und in ein Gespräch verwickelt werden in einen Flow der über Tage anhalten kann, in ein Restaurant essen gehen, sich verschwörerisch in einer Menschenmasse befinden, Menschen begegnen müssen und lernen, mit der Idee des Fremden abzuschliessen / umzugehen. diese Nähe, diese Enge, diese jederzeit mögliche BeRührung – emotional, körperlich, intellektuell – durch Kultur, Politik und Zufallsbegegnungen.

was geblieben ist, ist die Anonymität, die, so erfahre ich am Küchentischgepräch, auch ein wichtiger Teil ist, weshalb gerade Menschen, die lange “auf dem Land” gewohnt haben, die Stadt so schätzen. Nun hat die Anonymität aber ganz andere Züge angenommen. Sie zeigt sich durch Maskierung, Vermummungsmöglichkeit dem direkten Gegenüber. Der Staat, gleichzeitig, baut seine Möglichkeit zur Überwachung und zur Kontrolle aus. Weiss immer, wo wer ist und wer mit wem welchen Kontakt hat. (genauer gesagt: weiss es noch nicht, aber plant, das zu wissen in nächster Zukunft. welcome China. das ist nicht das, was ich mit Spiel umd Raum meinte. next episode). Die Anonymität der regelgebenden Institution gegenüber sinkt. Die Anonymität den Mitmenschen gegenüber steigt. Was bedeutet das für ein Miteinander? Für eine gemeinsame Emanzipation? Für die Möglichkeit von Spiel? Die Idee des öffentlichen Raumes finden wir von Grund auf auf den Kopf gestellt. Denn im öffentlichen Raum, im städtischen Raum, darf ich mich aktuell nur aus Privatgründen aufhalten: Sport, Weg zur Arbeit, Konsum, maximal ein Spaziergang zu zweit. Jede Versammlung und damit politische Meinungsäusserung bleibt nach wie vor verboten. (zumindest auf Papier. in Realität wird offensichtlich, wer einfach machen kann und auf den Infektionsschutz pfeifen und wer partout nicht zugelassen wird – auch mit Sicherheitsabstand, Mundschutz etc. pp.)

Gleichzeitig hat das Öffentliche durch die Pandemie und die staatlichen Reaktionen darauf noch schneller als es eh schon im Gange war den Weg in die Schlafzimmer gefunden. Also: in meinem privatesten Raum bin ich am Öffentlichsten. Von hier aus halte ich Videokonferenzen ab und verfasse politische Blogbeiträge und Podcasts, hier konsumiere ich Kunst und tausche mich mit anderen darüber aus.

Es fühlt sich an wie eine Verkehrung dessen, was privater und öffentlicher Raum bedeuten. Für den urbanen Raum bedeutet das auch, dass das gesamte Sozialgefüge sich verschiebt, ja, dass das spezifisch Urbane irrelevanter geworden ist. vielleicht führt das ja dazu, dass neu und anders über Städte nachgedacht werden kann. wer braucht sie? wozu?

 
Read more...

from ForschA

hey, Authren.

the path I took today was completely different from anything I had expected. this is closely connected to the path my european world has taken in the past few weeks.

I decided to go to authren anonymously. remember when dressing up all in black and/or with a covered face was considered a crime? these days are over. now, it's a sign of dignity and being a good citizen. an anonymous citizen for the other citizen. yet tracked by the government (or it's health specialists) through your device.

so going to Authren anonymously was easy: I left all my devices at home except for a cheap watch. and dressed up with the clothes of the good citizen. it was, at first, a liberating feeling to play Anonymouse: the streets are almost empty social rules and norms have no impact on me (except the one urging me to keep distance) so I started playing, setting up new rules for me on the go: * take two steps, sit down, stand up * clap your hands once whenever you see someone on the other side of the street

but after a while I noticed that I was adding to the atmosphere of fear among the people. as they were part of my play without having any agency in it, it didn't feel right anymore.

so I took of my facemask, my black gloves and removed the hood. I decided to go back on track and to the office. (aka: home)

 
Read more...

from authren@university

The Rules of the Game – The Game of Rules (Regeln II)


Das Seminar ist eine Fortführung der Beschäftigung mit Regeln innerhalb des Forschungsprojektes zu Spiel und Raum, das transdisziplinär von freischaffenden Künstler*innen, Studierenden der HAW Game Design und der HCU Architektur, Urban Design und Stadtplanung durchgeführt wird. Es ist in diesem Sinne ein Forschungsseminar und keins, bei dem die Ergebnisse im Vorhinein klar sind. The Rules of the Game kann ohne Vorkenntnisse besucht werden, wichtig sind Interesse, Initiative und ein Gespür für Brüche in Diskursen.

Nach der Frage, welche Regeln wie weggelassen und/oder verändert werden können, ohne Spielen an sich zu verunmöglichen (soft rules – hard rules), wollen wir uns im zweiten Teil damit auseinandersetzen, welche Regeln wann wie (nicht) kommuniziert sind und greifen. Egal ob Spielregeln, Formularkästchen, eine Parkbank, Handzeichen, ein Verbotsschild oder das Interface einer Webseite – wir wollen uns anschauen, welche Regeln wie formuliert, dargestellt oder vermittelt sind, wie sie ins Spiel kommen und wie sich ihre Wirkung aufs Handeln unterscheidet. Die Annäherung erfolgt über Theorie, die gemeinsam gelesen, diskutiert und einander vorgestellt wird und gemeinsame Praxis.

Einblick in den Prozessstand möglicher Lektüre: The Utopia of Rules, David Graeber; Code and Other Laws of Cyberspace, Lawrence Lessig; Juger. L’Etat pénal face à la sociologie, Geoffroy de Lagasnerie; Half-Real: Video Games between Real Rules and Fictional Worlds, Jesper Juuls

 
Read more...