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from ronne mübeck

words

so I started to . searching for. words.

sprache ist definitions -sache. definitions -macht. ansichts -sache. macht -definierend.

die art wie wir sprache austauschen, gestalten, fest”legen” “setzen” “stellen” stellt sich selbst in frage

lieber viele definitionen mit dem geteilten wissen keiner exakten

hier arbyte ich daran, du kannst die seite auch verändern:

authren.games/sprache

 
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from theglimmung

Wirrnis schwebt schwer durch verzwirbelte Synapsen. Regellos, ohne Ziel, aber dennoch geradeaus um die Ecke. Brot backen ist essentiell. Wenn die Körner gemahlen sind – sonst könnte man sie gleich genüsslich zwischen den Zähnen zerknacken. Brot knackt nur, wenn es frisch oder getoasted ist. Sonnenenergie vs. Strom...

 
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from ronne mübeck

found path #34 : the windowshopper

the people moving outside seem to be longing for something extraordinary to happen I sit by the window and look at each and everyone passing by my head following their movement interrupting my rhythm of work with them letting them into my timespace, basically turning the passers-by into my frame when they look at me, they try looking through me and that's my chance: how many social distances can I break? as breaks I count * smiling at me while looking me into the eyes (1 point) * waving back (2 points) * coming closer (not breaking the physical distance of 1.5m) to strike up a conversation (4 points) * saying hey, authren (10 points)


I played for 10 minutes with only counting the people by foot, bicycles were too fast.

iiiiiiiiiiiiiiii a total of 16 people (1 point) (2points) (2points) (1point) (1point) (1point) (2points) a total of ten points

I noticed that people would never start waving themselves, however they would take initiative on the smiling part. but that's ok, I'm already further down the path. tomorrow, I'll play again.

 
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from ronne mübeck

hey, Authren. the path I took today was completely different from anything I had expected. this is closely connected to the path my european world has taken in the past few weeks.

I decided to go to authren anonymously. remember when dressing up all in black and/or with a covered face was considered a crime? these days are over. now, it's a sign of dignity and being a good citizen. an anonymous citizen for the other citizen. yet tracked by the government (or it's health specialists) through your device.

so going to Authren anonymously was easy: I left all my devices at home except for a cheap watch. and dressed up with the clothes of the good citizen. it was, at first, a liberating feeling to play Anonymouse: the streets are almost empty social rules and norms have no impact on me (except the one urging me to keep distance) so I started playing, setting up new rules for me on the go: * take two steps, sit down, stand up * clap your hands once whenever you see someone on the other side of the street

but after a while I noticed that I was adding to the atmosphere of fear among the people. as they were part of my play without having any agency in it, it didn't feel right anymore.

so I took of my facemask, my black gloves and removed the hood. I decided to go back on track and to the office. (aka: home)

 
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from dev-diary

where the streets have no name

the title of course refers to an event and song in pop-history: u2 shooting their music video on the rooftop of a liquor store in downtown LA, stopping traffic, creating a rupture in everyday-life. Bono swinging his long hair in the hot sun, singing I WANT TO RUN I WANT TO HIDE I WANT TO TEAR DOWN THE WALLS THAT HOLD ME INSIDE I WANT TO REACH OUT AND TOUCH THE FLAME WHERE THE STREETS HAVE NO NAME fans and passengers screaming exitedly, overwhelmed by police-officers, people climbing on lanterns, the relaxed roadis in the back of the scene.

the power of a pop-concert is not really what I wanted to talk about, as art is a very obvious way to break rules, art is the rule that it is ok to break rules, art makes people happy that someone dared to do xx and gifts them with art.

I want to talk about the blatantly obvious abut unwritten rule that says that streets need to have names. that buildings are part of streets OUR HOUSE IN THE MIDDLE OF OUR STREET how the grid is what makes the city a city, in a way. in villages there is not really a need for street names – let's take a deeper look still, or: a different perspektive.

es geht also darum, dass die Verbindung zwischen den Gebäuden das ist, was die Stadt ausmacht, denn die Verbindungen sind das namenstragende Element, die Bezeichnung, die (unter)Ordnung: Strassen, Gassen, Wege, Twieten, Alleen, Plätze – da macht sich auch direkt ein Bild auf. das Zwischen, der Zwischenraum und die Nähe der Element drumherum, die Enge, die weite der Enge, auch: seine exakten Bezeichnungne, die einer*m jeden vor Ort und vie Karten auch anderswo zur Verfügung stehen, ist etwas, was die Stadt ausmacht und worüber sie definiert wird, die Menge an engen Beziehungsgeflechten, sei es zwischen Gebäuden oder Menschen.

Ich versuche mir jetzt, in einem zweiten Schritt, zu überlegen, welche andere Regel ermöglichen könnte, die Stadt mit Worten navigierbar zu machen, aufzuzeichnen, un ich erinnere mich an anarchistische Praxis, die wie ein Spiel*en funktioniert in dem Sinne, dass sie eine Fluchtlinie eröffnet, indem sie diese Regeln verschiebt. Häuser, Hausprojekte, haben Namen. Und alle Häuser mit Namen stehen zueinander in Verbindung, gerade weil sie die Häuser mit den Namen statt mit den Adressen sind.

Salen/Zimmermann: “to break the rule is to have a relationship to the formal system that is different than the relationship thath the formal system itself presupposes and endorses” S. 268

und hier sieht eins auch sehr schön, wie die vermeintlich objektive Karte sich von der wirk_lickkeit unterscheidet, die viel näher am Spiel mit der Regel ist – wenn ich dir zum Beispiel am Telefon erkläre, wo ich gerade bin, werde ich nicht die Strassennamen benutzen, sondern meinen subjektiven Eindruck der Umgebung beschreiben – über die Brücke da bei der Baustelle vorm roten Transpi – und davon ausgehen, dass du mich verstehst.

Häuser mit Namen sind sonst der Herrschaft vorbehalten: Rathaus, HCU, HAW Finkenau, Elbphilharmonie . die widerständige Praxis, die auch ein Spiel*en ist, die daraus erfolgt ist ganz einfach: Anfangen, den Häusern Namen zu geben als Weg nach Authren.

 
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from dev-diary

on space diese Space-Theorien bringen mich gerade nicht weiter. es ist irgendwie zu “banal”, ich mein, ist mir schon klar dass jeder Raum auch sozial konstituiert ist, duh. warte auf die Erleuchtung, Doreen Massey war's nicht, Lefebvre ist wahrscheinlich schon zu deep / selbstverständlich ins Denken eingeflossen, lese jetzt noch ein bisschen in White/Souza/Springer herum (Anarchism, Geography, Spirit of Revolt, 2016). Seminar ernüchternd, weil Studies auch nix mit dem Text pure Namedropping sich in den Diskurs einschreiben anfangen konnten. Schade! da will eins sich unbedingt auf eine Frau beziehen aber es ist nicht gut. mensch.

 
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from dev-diary

ich lese hannah arendt, vita activa. nachdenken über “diesen Ort, an dem das Handeln stattfindet”, also laut Arendt “Polis – Agora”, die mit der Aufklärung spätestens verloren gegangen ist – bin da nicht so gaanz einverstanden. ich kann das kozept des handelns nachvollziehen, die kritik am homo oeconomicus gefangen nurmehr zwischen “Herstellen” und “Arbeit”, ich mag auch die idee eines anderen Arbeitsbegriffes, aber diese verherrlichung der Demokratie und damit des Staates als der Möglichkeit, als, das, was die Bedingungen für eine Kontinuität der Generationen zwischen den Individuen schafft, finde ich schade. denn diese Kontinuität könnte etwas flexibleres sein als ein starres Strickewerk aus Gesetzen. ich glaube, ist sie auch.

 
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from dev-diary

spiel*en überwindet konsens – es hat die macht, konsens über Bord zu werfen. how so? in dem Moment, in dem ich mich für das Spiel entscheide, gebe ich mich den Regeln darin hin. es wird eine situation geschafen, durch das Spiel. ich tue Dinge, die ich ausserhalb des Spiels nie tun würde. der einzige Konsens, das Ja, das ich gegeben hatte, war das zum Spielen, und auch das nicht unbedingt verbal oder bewusst, sondern durch einsteigen in eine Handlung z.B. —> das ist die Gefahr darin und die Macht, mit der Konventionen durchbrochen werden können. achtung: alte definition, aber irgendwie ist da was drin, was mich nicht los lässt

  • ich möchte gerne Interviews führen (audio) mit verschiedenen Leuten, mit denen ich schon über Authren geredet habe, und sie fragen, was Authren ist (was hast du schon in Authren erlebt? wie kommst du nach Authren? wann warst du zuletzt in authren? was ist für dich der grösste Unterschied zum anderen Leben, wenn du in Authren bist?) —> kommt auch von gestern her, als ich die anderen vom zfd zum ersten mal getroffen hab und die machen richtig kluge sachen und haben auch ziemlich schnell verstanden, was ich meinte – als ich vom “layer” gesprochen hab, der über allem liegt, und alice (lagaay, prof) hat auch zwei handbewegungen übernommen, die mir selber im erzählen passiert sind, dieses mit beiden Hände zu einer Seite von sich gehen und dann weitererzählen, als hatte eins sich selbst zur seite gestellt, nach authren quasi, und dieses linke handfläche nach oben und dann mit der rechten handfläche drüber ziehen ohne sie zu berühren, um den Layer anzuzeigen, der darüber liegt. und anke (haarmann, auch prof da) meinte, als ich sagte, dass Authren quasi keine Grenzen hat, weil es immer neu und weiter entsteht, ein sich selbst ausweitender Raum ist durch dinge, die die die in Authren sind, tun: “jetzt ziehst du uns schon mit in Authren rein”. jup.

PERFORMANZIPATION

 
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